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Die von Dirk Würtz (Weingut St. Antony, Nierstein) in seiner Facebook-Gruppe „Hauptsache Wein“ vor wenigen Tagen gestartete Hilfsaktion "SolidAHRität" für von der Flut geschädigte Ahr-Winzer hat innerhalb von 48 Stunden 10.000 Weinpakete mit je sechs Flaschen verkauft. Damit sind in diesem Zeitraum 60.000 Flaschen von Winzern auch aus Österreich und Südtirol zur Unterstützung von Betrieben, die alles oder fast alles verloren haben, bestellt worden. Jedes Paket ist ein Überraschungspaket und kostet 65 Euro. Aufgrund dieser gewaltigen Zahl werde sich die Auslieferung aktuell allerdings um einige Tage verzögern können.

„Was ich die letzten Tage erleben darf, ist irgendwie wie das "Live Aid" der Weinwelt. Ich habe derartiges noch nie erlebt“, schreibt Würtz dazu. Laut seinem Statement werde sein Team „das Ganze jetzt erst einmal stoppen, um diese aberwitzige Anzahl von Bestellungen abzuarbeiten“. Das sei aber nur eine logistische Pause: „Wir brauchen noch Wein und wir brauchen noch Kartons und wir brauchen auch noch Spender in Sachen Transportkosten, so dass möglichst viel Geld direkt an die Ahr kommt“, ruft er die Mitglieder von „Hauptsache Wein“ auf.

Dirk Würtz koordiniert das Projekt und stellt mit seinem Team kostenfrei Lagerflächen, Logistik und Arbeitskraft zur Annahme der Weinspenden sowie das Packen und Versenden der Pakete zur Verfügung. Der Erlös der Aktion soll vollständig den betroffenen Winzern zugute kommen.

(uka / Grafik: Solidahrität)

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