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Die Hochschule Geisenheim hat die Aktion „Geisenheim hilft! Ukraine“ gestartet. Dabei will die Hochschule ihre bereits laufenden Hilfs- und Unterstützungsangebote für betroffene Studierende, Mitarbeitende sowie Partner bündeln und ausweiten. Hintergrund seien die „eindrücklichen, erschütternden Augenzeugenberichte und Schicksale von Studierenden, Mitarbeitenden, Alumni, Angehörigen der Partnerhochschulen und aus der ukrainischen Weinbranche“, heißt es in einer Mitteilung.

So hat die Universität in Kooperation mit ihrem Ehemaligen-Verband, der Geisenheim Alumni Association e. V., und der Gesellschaft zur Förderung der Hochschule Geisenheim einen Spendenaufruf gestartet. Mit dem Geld soll die bisherige Hilfe auf finanzielle Unterstützung ausgeweitet werden, mittelfristig sollen sie den Angehörigen der Geisenheimer Partneruniversitäten sowie Betroffenen in der Ukraine zugute kommen.

„In vielen Gesprächen haben wir einen Eindruck davon bekommen, wie es den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten geht und was sie brauchen. Natürlich kann die Hochschule Geisenheim allein nicht all das bereitstellen, für uns ist es aber selbstverständlich, dass wir die betroffenen Angehörigen unserer eigenen Hochschule und unserer sechs ukrainischen Partnerinstitutionen bestmöglich unterstützen – ideell wie finanziell“, sagte Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim. „Deshalb bereiten wir derzeit auch die Abfüllung einer Sonderauflage ‚Friedenswein‘ vor, deren Erlös zu 100 Prozent an die Aktion fließen wird.“

Die Hochschule Geisenheim pflegt derzeit sechs Partnerschaften mit Universitäten und Instituten in der Ukraine. Es sind die Polytechnische Universität Lwiw, die Taras Shevchenko-Universität, die Nationale Universität für Lebensmitteltechnologie und die Universität für Lebens- und Umweltwissenschaften in Kiew, die Nationale Akademie für Lebensmitteltechnologie in Odessa sowie die Yuriy Fedkovych-Universität in Chernivtsi.

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(uka / Foto: Hochschule Geisenheim)

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