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Der sekundäre Weinmarkt für Spitzenweine hat trotz Covid und Ukraine-Krieg ein erfolgreiches erstes Quartal verzeichnet. Laut der Handelsplattform Liv-ex konnte sich die Preisentwicklung der Topweine gegen die wirtschaftlichen Turbulenzen auf den Weltmärkten behaupten. Der jüngste Quartalsbericht der Plattform zeigt, dass „2022 dort anknüpft, wo 2021 aufgehört hat“. Vor allem der Burgunder-Jahrgang 2020 habe dazu beitragen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Liv-ex Fine Wine 100-Index alle Rekorde gebrochen. Diese Entwicklung habe sich fortgesetzt. So sei der Index in den ersten drei Monaten des Jahres um 1,9 Prozent und der Liv-ex 1000-Index um 3,5 Prozent gestiegen. Dabei konnten vor allem Burgunder und Champagner massiv zulegen. Aber auch Weine aus den USA, beispielsweise Screaming Eagle aus Napa, wuchsen weiter im Wert (+7%).

Star der vergangenen drei Monate war der 2012er Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet, dessen Preis um 76 Prozent gestiegen ist. Dies unterstreiche laut der Analyse von Liv-ex die Vorreiterrolle des Burgunds: Neun der zehn Spitzenweine stammen aus Burgund, allein die Domaine Jean Louis Chave von der nördlichen Rhone schaffte es in die Top Ten.

Der Bericht mache deutlich, dass Spitzenweine als alternativer Vermögenswert weiterhin besser abschneiden als die großen Aktienmärkte. So sei der Liv-ex Fine Wine 50 im letzten Quartal stabil geblieben und habe sich besser entwickelt als der FTSE100 und der Dow Jones.

(ru / Quelle: Liv-ex; Foto: Wikipedia)

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