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In der spanischen  DO Penedès wurden die ersten fünf Weingüter mit ihren Weinen nach dem neuen „Vi de Mas“-Klassifizierungssystem zertifiziert. „Vi de Mas“ bedeutet auf katalanisch „Wein vom Bauernhof“. Die Mas ist ein altes großes Haus, welches das Zentrum eines historischen landwirtschaftlichen Betriebes, einer Masia, darstellt. Das entspricht dem Begriff „Domaine“ in Frankreich. Um seine Weine als „Vi de Mas“ bezeichnen zu dürfen, muss das Weingut mit seinen Anbauflächen bereits vor der Reblauskatastrophe existiert haben, also noch vor dem Ende des 19. Jahrhunderts. Dazu gibt es die Kategorie „Gran Vi de Mas“ für Weine, die seit mindestens einem Jahrzehnt internationale Anerkennung genießen. Die „Gran Vi de Mas“ sind mit dem Konzept des „Grand Vin“ in Bordeaux vergleichbar. Das System verbindet Elemente des Burgunds, wo die Herkunft klassifiziert wird, und des Bordeaux, wo die Arbeit des Weinguts im Mittelpunkt steht. 

Die Weine können aus allen in der DO Penedès zugelassenen Rebsorten hergestellt werden. Die Rebstöcke für Vi de Mas müssen aber mindestens zehn Jahre alt sein, die für Gran Vi de Mas mindestens 25 Jahre. Für die ist eine Mindestreifezeit von acht Monaten für Weißweine und 20 Monate für Rotweine vorgeschrieben. Die Ernteerträge müssen um 15 Prozent unter den Limits für die DO-Penedès liegen.

Die ersten klassifizierten Weingüter sind Viladellops, Mas Rodó, Sumarroca, Alsina&Sardà und Huguet de Can Feixes.

(al / Quelle: decanter.com, Foto: wikimedia commons Maria Rosa Ferre)

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