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Der italienische Verband unabhängiger Winzer (Fivi) will bis 2030 den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um 50 Prozent reduzieren. Das verabschiedete Ziel ist ein Baustein der „Farm to Fork-Strategie“ der EU, die eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Land- und Ernährungswirtschaft sicherstellen soll. Dazu wurde das Projekt „Fivi4Future“ ins Leben gerufen, das in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Perleuve des Agronomen Giovanni Bigot und der Universität Udine umgesetzt wird. Bigot ist der Erfinder des Bigot-Index, der die Qualität eines Weinbergs misst (siehe dazu auch das Interview mit Giovanni Bigot im wein.plus-Magazin). Dank der Maßnahmen soll die Artenvielfalt in den Weinbergen durch den schrittweisen Verzicht auf synthetische Insektizide sowie die Reduzierung biologischer Insektizide erhöht werden.

Die erste Phase des dreijährigen Projekts umfasst die Überwachung von Phytophagen und ihren Antagonisten im Weinberg. Die gesammelten Informationen werden dann über die App "4Grapes" von den einzelnen Weinbaubetrieben geteilt und dienen dazu, das Vorhandensein der wichtigsten Arthropoden, Milben und Nützlinge auf nationaler Ebene zu kartieren, Interventionsstrategien mit geringerer Auswirkung zu identifizieren und die Grundlage für ein nationales Datenaustauschsystem unter den Winzern des Verbandes zu schaffen.

„Fivi4Future“ soll ein umfassendes Projekt sein, von denen die Reduzierung von Insektiziden nur die erste Maßnahme ist", erklärt Gaetano Morella, Vizepräsident des Verbandes Fivi.

(ru / Quelle: winenews; Foto: pixabay)

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