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Das französische Technologieunternehmen Greenshield hat auf einer Messe im französischen Peyrole eine Methode vorgestellt, bei der nur ein Teil der Rebstöcke im Weinberg mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird und die trotzdem vollen Schutz bieten soll. Dabei macht man sich das Prinzip der Herdenimmunität zu Nutze. Grundgedanke dieser Strategie ist, dass nicht alle Rebstöcke geschützt werden müssen, um die Ausbreitung einer Epidemie zu verhindern, eine Technik, die als Musterspritzen bezeichnet wird. Dabei werden immer einige Meter Reben in einer Reihe behandelt, die Stöcke in den benachbarten Reihen dafür versetzt, so dass eine Art unregelmäßiges Schachbrettmuster entsteht. Versuche von Greenshield in biologisch bewirtschafteten Weingärten in Cognac zeigten ermutigende Ergebnisse: Am 5. Juli schützte die Mustermethode die Reben genauso gut wie herkömmliche Bekämpfungsmethoden, obwohl der Druck durch Falschen Mehltau hoch war. Auf diese Weise könnte die eingesetzte Menge an Pflanzenschutzmitteln bei voller Wirkung um 25 Prozent gesenkt werden.

(al / Quelle: vitisphere; Foto: Creative Commons)

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