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Der Bundesrat hat laut einer Mitteilung des VDP die Beratungen zum überarbeiteten Entwurf der Verordnung zum neuen Weingesetz abgeschlossen. Trotz vieler innerhalb des Deutschen Weinbauverbands heftig umstrittener und lange diskutierter Veränderungen des deutschen Klassifikationsmodells befürwortet der VDP laut einer Mitteilung das Modell ausdrücklich. Dies sei „ein notwendiger und richtiger erster Schritt“. Dennoch kritisiert VDP-Präsident Steffen Christmann: „Sicher wäre aus unserer Sicht eine wesentliche konsequentere und umfangreichere Herkunftsprofilierung erforderlich gewesen, um schnell und nachhaltig erfolgreich zu sein. Dennoch stimmen wir den Grundsätzen der Reform zu“, schreibt Christmann. Darin ist erstmals eine romanische, vierstufige Klassifikation mit den Kategorien Gebiet, Bereich/Großlage, Ortswein und Lagenwein beschlossen worden. „Die Großlage muss von der Einzellage unterscheidbar sein – eindeutig und für jeden“, betont der VDP-Präsident. „Um den Konsumenten eine nachhaltige Profilierung zu vermitteln, ist es unabdingbar, dass Lagennamen ausschließlich für die beste Kategorie verwendet werden und von allen anderen Herkunftsebenen eindeutig zu unterscheiden sind. Es ist richtig, dass bei der Bezeichnung von Großlagen, die teilweise so groß sind wie drei Anbaugebiete, stets und leicht erkennbar der Zusatz Region auf allen Etiketten verwandt wird.“

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