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Die französischen Konsumenten haben 2020 nach jahrzehntelangem Rückgang erstmals wieder mehr Wein gekauft, um ihn zu Hause zu trinken. Die aktuell veröffentlichten Daten des Nationalen Instituts für landwirtschaftliche Erzeugnisse (FranceAgriMer) belegen, dass die Franzosen im vergangenen Jahr durchschnittlich 43,7 Flaschen Stillwein (0,75 Liter) pro Haushalt kauften, das sind rund 3,3 Prozent mehr als 2019. Trotzdem lag der Konsum um 5,6 Prozent unter dem Fünfjahresschnitt. 2010 erstand laut dieser Statistik jeder französische Haushalt noch das Äquivalent von 55,4 Flaschen (0,75 Liter). Den größten Zuwachs erreichten Weine im Preissegment unter 2,99 Euro und damit vor allem die Discountermärkte; aber auch Online-Händler und Vinotheken verzeichneten Wachstum.

Der Absatz von Bier und anderen alkoholischen Getränken legte in der Corona-Pandemie noch deutlicher zu. Die größten Verlierer 2020 waren alle Arten von Schaumweinen mit einem Minus von 4,4 Prozent. Im höherpreisigen Segment, also bei Champagner und Schaumwein mit Herkunftsbezeichnung, fielen die Verkaufsrückgänge noch deutlicher aus.

(al / Quelle: Vitisphere; Foto: wikipedia – Michal Osmenda)

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