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Die Finanzpolizei in Palermo hat einen organisierten Betrug mit gefälschten DOC- und IGT-Weinen aufgedeckt. Die Beschuldigten sollen zwischen 2018 und 2020 neun Millionen Liter gefälschten Billigwein produziert und verkauft haben.

Laut regionalen Medien in Italien haben die Ermittler der Finanzpolizei ein verstecktes Labor in Partenico bei Palermo durchsucht und dabei 25.000 kg Zucker, 300 Hektoliter Zuckersirup sowie 37.000 Hektoliter gepanschten Most und Wein sichergestellt. Im Labor sollen jahrelang Weinfälschungen sowie gepanschter Essig aus aus Zucker, Wasser und Überresten der Weinproduktion produziert worden sein. Sie seien in Flaschen mit Etikett samt falschen Herkunftsbezeichnungen (DOC und IGT) in Italien verkauft worden. Tatbeteiligt seien auch auch vier Weingüter. Lokale Medien in Sizilen haben zudem mutmaßliche Verbindungen der Verdächtigen zur Cosa-Nostra öffentlich gemacht. Fünf Verdächtige müssten nun mit Anklagen etwa wegen Betrug sowie Fälschung von Weinqualitätssiegeln rechnen. Gesundheitsgefährdend seien die Fälschungen laut Finanzpolizei aber nicht.

(uka)

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