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Château Montrose in Saint-Estephe erarbeitet mit dem Klimatologen Benjamin Bois und dem Geologen Pierre Becheler die nach eigenen Angaben weltweit erste agrarwissenschaftlich-bodenkundliche Studie zum Klimawandel im Weinberg. Ziel ist es, zu verstehen, wie die Terroirs auf den Klimawandel bis 2050 reagieren werden. Die Daten sollen es dem Château möglich machen, die künftigen klimatischen Veränderungen mit den Folgen für die Rebstöcke zu antizipieren und daraus neue Methoden der Weinbergsbewirtschaftung zu entwickeln.

Zur Vorbereitung des Projekts wurden im vergangenen März 60 Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren in den Weinbergen angebracht. Ihre Positionierung auf gleicher Höhe der Trauben berücksichtigt die jeweiligen topographischen Bereiche des Weinbergs sowie die Eigenschaften jeder Parzelle. Dazu gehören auch die frühe Entwicklung der Rebstöcke im Jahresverlauf sowie die Empfindlichkeit gegenüber Mehltau und Trockenheit. Ergänzt wird die Untersuchung von Bodenproben sowie der Analyse von klimatischen Daten, die weitere Sensoren liefern.

Die Ergebnisse sollen es dem Weingut möglich machen, eine Landkarte zu erarbeiten, die mit anderen Karten und Studien des Bodens ergänzt werden soll. Dies werde den Verantwortlichen detaillierte Informationen über die künftige Entwicklung der Rebstöcke angesichts der globalen Erwärmung liefern.

(uka / Foto: Wikipedia - Mike Case)

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