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KI erkennt Châteaux anhand von Clusterverbindungen

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Forscher der Universität Genf haben ein Tool entwickelt, das mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lage ist, gefälschte Weine zu erkennen. Die Wissenschaftler nutzten dafür die Gaschromatographie, eine Analyse-Technik zur Trennung und Erkennung der chemischen Komponenten eines Weins, um ihn bis zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Sie analysierten 80 Weine, die über zwölf Jahre hinweg von sieben verschiedenen Weingütern in Bordeaux erzeugt wurden, um eine zuverlässige Signatur für jeden Wein zu erstellen.

Laut der Zeitung „The Guardian“ sagte Professor Alexandre Pouget von der Universität Genf, dass die KI in der Lage sei, bestimmte Châteaux anhand der Clusterverbindungen zu erkennen. Sie sei in der Lage, jede „chemische Signatur, die für jedes Château spezifisch ist, unabhängig vom Jahrgang“ zuzuordnen. „Es ist das Gesamtmuster der Konzentrationen vieler, vieler Moleküle, das ein Château auszeichnet. Jedes Château ist eine Symphonie: Es ist nicht eine einzelne Note, die es auszeichnet, sondern die ganze Melodie“, so Pouget weiter.

Die in dem Programm eingesetzte KI könnte also gefälschte Weine aufzuspüren, indem es die im Wein gefundenen Verbindungen zu bestimmten Châteaux zurückverfolgt. Während das Programm die Weine mit einer Genauigkeit von 99 Prozent den richtigen Châteaux zuordnen konnte, hatte es bei der Unterscheidung der Jahrgänge Schwierigkeiten und erreichte nur eine Genauigkeit von 50 Prozent.

Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Communications Chemistry veröffentlicht.

(ru / drinksbusiness)

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