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Zwölf Wochen nach der Flutkatastrophe an der Ahr sind die Winzer mitten in der Weinlese – der wohl seltsamsten ihres Lebens. „Der 2021er ist der wichtigste Jahrgang, den wir in unserer Generation haben", sagt Winzer Peter Kriechel, „dieser Jahrgang ist das Kapital für unsere Zukunft.“ Ein Bericht von Gisela Kirschstein. 
So sah es in Dernau Ende Juli ausSo sah es in Dernau Ende Juli aus

Hoch oben über dem Fluss ist die Welt scheinbar in Ordnung: Die Weinberge sind grün, der Spätburgunder am Stock ist reif. Wenn da nicht die tiefen Furchen im Fluss unten im Tal wären: Das Bachbett - eine Mondlandschaft. Ein verbeulter Heizöltank liegt in einem Abhang. Von der Bundesstraße auf der anderen Seite fehlt eine ganze Fahrspur, weggerissen in jener Nacht, als die Flut kam. „Acht Meter hoch war die Welle", sagt Philipp Nelles vom gleichnamigen VDP-Weingut, und fügt hinzu: „Wenn man jetzt da runter guckt, denkt man: war da was?"

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