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Ruinart gilt als einer der Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz in der Champagne. Mit dem Projekt “Vitiforestry“ lässt das Champagnerhaus Bäume und Hecken zwischen die Weinberge pflanzen, um mit Methoden der Forstwirtschaft die Biodiversität zu verbessern. Kristine Bäder hat sich die Arbeit in den Premier Cru-Lagen in Taissy angesehen.

Lange Zeit galt der 50. Breitengrad als nördliche Grenze für Qualitätsweinbau, die Champagne als nördlichste Weinregion Europas. Diese Zeiten sind vorbei, in Schleswig-Holstein und auf Sylt, in England und Dänemark, selbst in Schweden wird inzwischen Wein produziert. In der Champagne konnte man länger als anderswo von den Auswirkungen des Klimawandels profitieren. Die richtige Reife erreichen die Trauben inzwischen nahezu jährlich mühelos. Allein zwischen 2003 und 2019 gab es in der Champagne fünf Lesen, die schon im August begannen, statt wie sonst üblich Ende September. „Früher konnten wir vielleicht fünf mal in zehn Jahren einen Dom Ruinart machen, heute funktioniert es etwa achtmal“, berichtet Louise Bryden, Weinmacherin und Projektleiterin bei Ruinart.

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