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VDP-Präsident Steffen Christmann Mit dem neuen Weingesetz öffnen sich die VDP-Klassifikationsstufen des Ersten und Großen Gewächses erstmals für alle deutschen Weingüter - zusätzlich zum traditionellen Lagenwein. VDP-Präsident Steffen Christmann erläutert im Interview mit Kristine Bäder die Chancen, Risiken und Probleme: “Wir erwarten, dass es Veränderungen gibt.”

Enthält das neue Weingesetz für Sie Aspekte, die Sie positiv bewerten?

Christmann: Weinfreunde haben es meiner Auffassung nach grundsätzlich schwer, sich zu orientieren. Das geht mir selbst auch so. In meinem privaten Weinkeller muss ich mir teilweise die Preise der Weine meiner Winzer-Kollegen auf die Flaschen schreiben, um zu wissen, zu welcher Ebene ein Wein mit Phantasienamen gehört. Regionen wie das Burgund haben uns gezeigt, wie es klarer geht. Dort weiß man vom einfachen Bourgogne über die Village-Weine bis zu den Grands Crus, was einen erwartet. Im alten Weingesetz mit den Prädikatsstufen war das ja ebenso konzipiert, bis man Spätlesen für 1,49 Euro und für 499 Euro kaufen konnte. Das neue Weingesetz bietet dem Konsumenten durchaus die Chance, sich zu orientieren.

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