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Wenn wir uns hier als Silvaner-Fans outen, tun wir das sicher nicht zum ersten Mal. Gleichwohl waren wir immer der Ansicht, dass Silvaner in der Spitze mit Riesling dann doch nicht ganz mithalten kann. Wenn wir uns aber unsere aktuellen Verkostungsergebnisse ansehen, müssen wir uns langsam fragen, ob sich diese These noch halten lässt. Bedenkt man obendrein, dass Silvaner im Rebsortenspiegel der meisten Anbaugebiete kaum eine Rolle spielt und außer in Rheinhessen und Franken nur in seltenen Fällen für Spitzenweine in Betracht gezogen wird, ist das Ergebnis umso eindrucksvoller.

Zu unserer Begeisterung an der Sorte trägt auch bei, dass sie in allen Gewichtsklassen und Qualitätsstufen große Freude bereiten kann. Das gilt noch mehr, seit die Weine an breiter Front feiner und geschliffener werden. Das bisweilen etwas Rustikale, manchmal gar Schwerfällige, das man früher oft mit Silvaner verbunden hat, wurde ihm zumindest von den engagierten Betrieben gründlich ausgetrieben. Wenn wir überhaupt etwas zu bemäkeln haben, dann einen leichten Hang mancher Produzenten zu gewisser Restsüße in nominell trockenen Weinen - und das ausgerechnet in Franken! Aber gut, mancher Konsument mag es eben gerne ein wenig gefälliger. Doch nötig hat unsere heimliche oder jetzt langsam gar nicht mehr so heimliche Lieblingssorte diesen Firlefanz nicht.

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