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Prof. John Hanf Das Schlagwort „Nudging“ ist derzeit bei Marketing-Profis einer der großen Trends. Was es bedeutet, wie es Weingüter einsetzen können und welche Rolle dabei der Tourismus spielt, erläutert Jon Hanf, Professor für International Marketing Management an der Hochschule Geisenheim.

Wir werden ständig beeinflusst: Tu dies, kauf das, wenn Du das bestellst, macht Dich das glücklich. Wir bemerken die kleinen Anreize nicht immer - oder gewöhnen uns so daran, dass die Reizschwelle immer höher wird. In den vergangenen Jahren fand der aus der Verhaltensökonomie stammende Begriff des „Nudging“ („anstupsen“) Eingang ins Marketing und die Konsumentenforschung. Darunter versteht man eine Methode, um das Verhalten von Menschen ohne Gebote oder Verbote, sondern mit Anreizen zu beeinflussen.. Damit werden unbewusste Handlungen gefördert, ohne dass dem Adressaten bewusst ist, dass er gelenkt wird. Zwei Beispiele dafür sind die Platzierung von gesunden Lebensmitteln und Obst auf Augenhöhe, um deren Konsum zu erhöhen - oder die in Urinale geklebte Abbildung einer Fliege, damit besser „gezielt“ und so der Reinigungsbedarf reduziert wird.

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