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Die knapp 140 Hektar Weinberge des Hermitage erheben sich an einem einzigen einzigen Hang hinter Tain l’Hermitage am linken Rhône-Ufer gegenüber von Tournon. Der Berg ansich ist ein Granitblock, doch nur in manchen Lagen stehen die Rebstöcke auf reinem Granit. Besonders im Osten herrschen Ton- und Geröllablagerungen vor. Zudem finden sich überall am Hang Lössanwehungen und kalkhaltiges Gesteinsmehl, das einst Gletscher aus den Alpen abtrugen.

Der Hermitage ist eine der großen Weinlegenden Frankreichs. Die Appellation gilt für Weiß- und Rotweine, wobei die aus Marsanne und Roussanne gekelterten Weißweine nur ein Fünftel der Produktion ausmachen. Im Idealfall kann weißer Hermitage ebenso majestätisch ausfallen, wie sein roter Bruder: konzentriert, vor allem in der Jugend oft mehr weiß- als gelbfruchtig, kräftig, meist etwas rauchig vom Holz, tief, vielschichtig sowie mit enormer Mineralik. Mit der Reife werden die Weine intensiver, würziger und speckiger und weisen oft deutlich florale und wachsige Aromen auf. Dann zeigt sich auch, ob der Wein genug Finessen für eine harmonische Reife besitzt, oder doch, was durchaus vorkommt, ins eher Rustikale abgleitet. Beeindruckend sind die Weine auch dann noch, aber Spaß machen sie nicht immer.

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