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Tavel ist neben dem nördlichen Nachbarn Lirac die einzige Spitzen-Appellation am rechten Ufer der Rhône und eine der wenigen überhaupt, die ausschließlich für Roséweine gilt. Die knapp 1.000 Hektar Weinberge liegen ein wenig höher als jene von Chateauneuf-du-Pape auf der gegenüberliegenden Rhône-Seite. Auf kalkhaltigem Sandboden wachsen heute Rosés, die ihre Kraft zwar auch heute kaum verleugnen können - die Alkoholgrade erreichen hier nicht selten 14 Prozent -, aber doch entschieden frischer, saftiger und lebhafter schmecken, als das bei dieser ruhmreichen Appellation früher häufig der Fall war.

Gerade diese Mischung aus Frische, Saftigkeit und Kraft macht den Reiz eines guten Tavel aus. Besonders in der Grillsaison kann er seine Stärken ausspielen, weil er zu kräftig gewürztem Fleisch aller Art ebenso getrunken werden kann, wie zu Grillgemüse oder griechischem Salat mit Feta und Oliven und selbst vor scharfen Saucen keinen Respekt haben muss. Wo andere Weine längst kapitulieren, macht der Tavel immer noch eine gute Figur, spielt sich dabei jedoch niemals in den Vordergrund. Und erfrischt nebenher, wenn er gut ist, trotz seiner Kraft.

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