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Denn die Bandbreite der Ausbauarten und Stile ist ziemlich groß. Ein Bonarda dell’Oltrepò Pavese DOC kann still sein oder mehr oder weniger schäumend, knochentrocken und süßlich, frisch, knackig und saftig, aber auch eher rustikal bis bäuerlich, leicht ebenso wie kräftig und alkoholreich, viele schmecken jung am besten, einige reifen über Jahre zu erstaunlich ernsthaften, komplexen Weinen heran. Das ist zwar einigermaßen verwirrend, andererseits gibt es wohl kaum einen persönlichen Geschmack, für den sich kein passender Bonarda finden lässt.
Das Etikett allerdings gibt oft nur unzureichend Auskunft darüber, was in der Flasche steckt. Zwar sind die perlenden Versionen meistens mit “frizzante” oder ”vivace” gekennzeichnet, aber es kann durchaus passieren, dass ein Wein ohne diese Angaben ebenfalls leicht schäumt. Auf Angaben zur Restsüße wird in aller Regel ganz verzichtet.
Es hilft also nichts, man muss die Weine probieren, zumindest wenn man die herrlichen Bonardas nicht verpassen möchte, die es in jeder dieser Stilrichtungen gibt. Oder man lässt probieren. Von uns zum Beispiel. Rund 80 Weine hatten wir für dieses BEST OF auf dem Tisch. Die Besten stellen wir wie immer hier und als PDF vor. Links zu sämtlichen von uns verkosteten Bonardas mit ausführlichen Beschreibungen (und damit auch Angaben zu tatsächlicher Kohlensäure und eventueller Restsüße) sowie allen Produzenten finden Sie hier.