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Franciacorta ist die bedeutendste Region für flaschenvergorene Schaumweine Italiens. Ihrem Ruf als “Champagne Italiens” wird sie auch deshalb gerecht, weil sie über ein sehr ähnliches Rebsorten-Portfolio verfügt. Auch hier sind zwei der drei Hauptsorten Chardonnay und Pinot Noir, nur die dritte ist unterschiedlich, wenn auch eng verwandt: Pinot Bianco statt Pinot Meunier.

Und doch schmecken die Weine völlig anders. Das liegt zum einen an den Böden - während in der Champagne Kreide vorherrscht, liegt die Franciacorta zwischen Lago d’Iseo und Brescia am äußersten Rand der Poebene auf der Endmoräne eines eiszeitlichen Gletschers -, vor allem aber am völlig anderen Klima. Das ist in der Franciacorta zwar durchaus noch kontinental geprägt, aber mit klaren mediterranen Einflüssen. Ein Franciacorta schmeckt daher in aller regel deutlich wärmer und auch weicher als guter Champagner. Auch ist die Fruchtigkeit hier ausgeprägter, während die Hefearomen nur selten so ausgeprägt sind wie beim französischen Vorbild.

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