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Mit 2015 und 2016 verzeichnete Montalcino zwei prachtvolle Jahrgänge hintereinander. 2016 könnte gar als größter Jahrgang der letzten zwei, wenn nicht sogar drei Dekaden in die Geschichte eingehen. Dabei werden die Unterschiede vor allem in der Spitze deutlich.

Denn die dem 16er nachgesagte Eleganz ist nicht bei allen Weinen erkennbar. Auch 2016 war ja warm; die Weine verfügen kaum über weniger Alkohol als jene aus dem Hitzejahr 2015. So kommt es doch immer wieder vor, dass im direkten Vergleich ausgerechnet der 16er etwas schwerfällig wirkt, während sein Pendant aus dem Vorjahr seiner Alkoholmacht dank größerer Konzentration und festerer Struktur wesentlich besser Herr wird. Die besten 16er jedoch entwickeln bei aller Kraft eine Feinheit, Komplexität, Frische und, eben, Eleganz, die sie zum Teil weit über die bereits sehr guten Annate aus 2015 erhebt. Wir können uns an keinen Jahrgang erinnern, der uns auch nur annähernd so viele regelrecht begeisternde Weine beschert hätte.

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