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Die rund 4600 Ha Weinberge der Costières de Nimes liegen im wesentlichen im Norden der Camargue auf alten Schwemmlandböden des Rhone-Deltas aus meterdickem Schotter. Nur ein kleiner Teil erstreckt sich über die Verwerfungszone bei Nimes über die Grenzen der Camargue hinaus in die Garrigues, wo die Rebstöcke nurmehr ausgelaugte, magere Kalksteinböden vorfinden.
© David Z

Noch bis 2004 gehörte die erst 1989 von “Costières du Gard” in seinen heutigen Namen umbenannte, einstmals östlichste Appellation des Languedoc der südlichen Rhône zugeordnet, weil die Weine dessen Stil deutlich mehr entsprechen. Mehr als 90 Prozent der Produktion der Costières de Nimes besteht aus Rot- und Rosewein. Die Roten besitzen meist einen eher robusten, kernigen Charakter, weisen in Bestform aber auch erstaunliche Komplexität und Finessen auf, wie man sie sonst eher in deutlich berühmteren AOC-Bereichen der südlichen Rhone erwarten würde. Bis auf einige ambitionierte Prestige-Versionen sind die Weine hier angesichts ihrer Qualität häufig sehr erschwinglich. Das gilt nicht weniger für die meist ein wenig schmelzigen und leicht warmen Rosés vor allem aber auch für die Weißweine, deren Qualität - wie so oft an der Rhone - wesentlich bemerkenswerter ist als die Rolle, die sie hier mengenmäßig spielen.

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