Frische und Lebendigkeit zeichnet auch die besten 2014er Barolo aus. Der kühle und verregnete Jahrgang gilt im Gebiet als einer der schwierigsten seit 2002, und doch sind manchen Produzenten ganz erstaunliche Weine gelungen. Es mag an unserer Vorliebe für finessenreiche Weine liegen, aber einige wenige Exemplare gefallen sie uns sogar besser als ihre 13er oder 15er Pendants. Wie Gaja mit dem Sperss ein derartiges Meisterwerk zuwege bringen konnte, wird gleichwohl auch uns ein Rätsel bleiben.
Herber und kerniger fallen die meisten 2013er Barolo aus, von denen wir überwiegend die Riserve auf dem Tisch hatten. Die Spitzen sind noch immer sehr jugendlich, ausgesprochen fest, tief und vielschichtig, manche Vertreter neigen aber auch zu leicht sprödem Tannin und wirken vor allem deshalb ein wenig rustikal.
Auch dieses Jahr fehlen einige bekannte Produzenten, die unserer Einladung leider nicht gefolgt sind. Einzelne Proben wurden uns allerdings noch zugesagt, deren Ergebnisse wir umgehend nachreichen, sobald die Weine probiert wurden.
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Die besten Ergebnisse finden Sie wie immer hier und als PDF. Links zu allen verkosteten Weinen mit ausführlichen Verkostungsnotizen sowie ihren Produzenten erhalten Sie, wenn Sie auf die jeweiligen Jahrgangsüberschriften klicken.