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Es gibt viele Gründe, sich ernsthaft mit österreichischen Weinen zu befassen: ihr wiedererlangter guter Ruf, die hohe Qualität, die verlockenden Preise. Für mich ist es nicht zuletzt auch der Umstand, dass meine Frau den Blauen Zweigelt liebt, und der ist nun mal ein Österreicher. Einige Versuche der Annäherung liegen hinter mir, doch immer wieder habe ich sie abgebrochen, bin auf halbem Weg stehen geblieben und „weiß (jetzt), dass ich (noch) nichts weiß“.

Ein Geständnis, dass mir zwar schwer fällt, denn in der Welt der Weine darf man – so meine Erfahrung – nicht „nichtwissen“, sofern man seine eigene Weinkompetenz nicht aufs Spiel setzen will. So ganz total ist mein Nichtwissen allerdings auch wieder nicht. Koal, ein österreichisches Urgestein in Sachen Weinkompetenz, hat mich während gut vier Stunden auf der ProWein durch die Wunderwelt der österreichischen Weine geführt, mit Halt nur bei den Besten der Besten. Nach gut zehn Weingütern und dreißig Weinen war ich vom österreichischen Wein überzeugt, aber gleichzeitig auch so müde, dass die Überzeugung in mir keine Wurzeln schlagen konnte. Doch seither weiß ich, dass der geballte Marktauftritt der österreichischen Weinwirtschaft bewundernswert ist. Davon können wir Schweizer nur träumen. Viel mehr als diese Erkenntnis und ein paar klingende Namen sind bei mir (in Sachen österreichische Weine) nicht hängen geblieben.

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