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Sie sprießen wieder aus dem dunklen Erdreich – die heiß begehrten Spargelstangen, die für viele Feinschmecker das Highlight des kulinarischen Jahreskalenders sind. Unverzichtbar beim Genuss der Königin des Gemüses ist auch die edle Begleitung im Glas. Denn Spargelzeit ist auch Weinzeit. Aber nicht ausschließlich: Wir stellen Ihnen spannende Tropfen vor – vom Spargel-Klassiker Silvaner bis hin zu ungewohnten Paarungen, die überraschend harmonieren.
Nevas Water Cuvée
Frisch perlende Eleganz

Braucht Spargel Wasser? Absolut. Aber nicht irgendeines, ist sich Nicholas Steuer, Gründer und Geschäftsführer des ersten Premiumwassers deutschen Ursprungs sicher: „Unser Nevas Water Cuvée eignet sich besonders gut zu Spargelgerichten, da es durch seine feine Perlage die Geschmacksknospen sensibilisiert und dieses edle Gemüse somit sein volles Aroma perfekt entfalten kann.“

Seit 2017 verfolgt er die Vision, das beliebteste Getränk der Deutschen – Wasser – in seiner edelsten Form zum frisch prickelnden Highlight einer jeden festlichen Tafel zu etablieren. Nicht allein das elegante Design der schwarzen Flaschen und die perlige Beschaffenheit, die einem Champagner gleicht, unterstützen ihn bei diesem Ziel, sondern auch Auszeichnungen wie die Goldmedaille, mit der das edle Premiumwasser von der „Fine WaterSociety“ in Stockholm mehrfach gekürt wurde. Nevas Water vereint in sich das Wasser zweier artesischer Mineralbrunnen, die durch ihre Gesteinsschichten dem klaren Getränk einen einzigartig hohen Gehalt an natürlichem Calcium verleihen und damit das Beste an Mineralisierung und Geschmack. Der ungewöhnliche Name steht für die Verbindung des griechischen Νερό für Wasser, dem italienischen Nero für die Farbe schwarz und dem lateinischen VAS für Gefäß. Rundum besonders.

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Cantina Andrian, Südtirol
Tradition in Bewegung

Was zusammengehört, wächst auch nah. Dies zeigt die Cantina Andrian. Denn rund um die älteste Kellereigenossenschaft Südtirols hat der Spargelanbau jahrhundertealte Tradition.

Bis heute kultivieren hier 15 Spargelbauern auf etwa 10 ha Boden die begehrten weißen Stangen. Ein perfekter Begleiter dazu ist der elegante, stoffig-saftige Andrius Sauvignon Blanc der Cantina, der mit seiner dezenten Würze und harmonischem Säurespiel ausgezeichnet zu der edlen weißen Delikatesse passt. Der Fokus der Genossenschaft, die ihren Ursprung im Jahr 1893 hat, liegt klar auf Weißweinen, die heute zwei Drittel der Andrianer Produktion ausmachen. Besonders Chardonnay und Sauvignon Blanc brillieren durch die Unterlage des Andrianer Kalks. Sie spiegeln das tiefe Verständnis für das Zusammenspiel aus Lage, Böden und Klima wider. 

Die kongeniale Balance aus Wärme und Kühle verlängert die Vegetationsphase der Reben in Andrian. Die Trauben reifen langsam und gleichmäßig und bescheren so hocharomatische und vollmundige Weine, die das Burgund als Vorbild haben. Das Wissen um diesen besonderen Schatz und das Wahren von Qualität sind es, die die Winzer und Mitarbeiter der Kellereigenossenschaft einen. Ebenso wie der Blick in eine gesunde Zukunft.

Ein wichtiger Grundpfeiler zu ihrer Sicherung war der Zusammenschluss mit der gegenüberliegenden Cantina Terlan vor knapp 15 Jahren. So konnte eine ganz eigene Andrianer Philosophie weiterentwickelt werden, denn die Weine der Cantina Andrian werden bewusst und konsequent mit einer ganz eigenen Stilistik ausgebaut. Ganz getreu dem Motto: ein Tal – zwei Seiten.

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Weingut Roth, Franken
Weil der Wein eine Seele hat

Es liegt ihr im Blut. Nicht nur das Weinmachen. Sondern vor allem das Wie. Denn Nicole Roth wuchs in dem Bewusstsein auf, dass Nachhaltigkeit auf allen Ebenen die einzig gangbare Maxime ist.

Diese Überzeugung – und das Streben nach höchster Qualität – sind quasi die DNA des familiengeführten fränkischen Weinguts Roth: Bereits seit 1974 wird hier in Wiesenbrunn auf 25 Hektar Wein ausschließlich ökologisch hergestellt. „Damit sind wir einer der absoluten Vorreiter in Deutschland“, sagt Nicole Roth nicht ohne Stolz, die den Pioniergeist von ihrem Vater Gerhard, mit dem sie heute gemeinsam die Geschicke des Weinguts leitet, geerbt hat. Mehr noch: Ökologisches Denken und Handeln sind für beide eine ganz natürliche Selbstverständlichkeit. Und die Weine, die in den Lagen Wiesenbronner Wachhügel, Wiesenbronner Geißberg, der Monopollage Wiesenbronner Heller Berg sowie im Rödelseer Küchenmeister gedeihen, zeigen auf aromatisch eindrucksvolle Weise, dass sie auf dem richtigen Weg sind. So auch der 2021 Wiesenbronn Blauer Silvaner, der mit feiner Würze, ausdrucksstarker Aromatik und viel Mineralität besticht. „So einen Wein braucht Spargel. Mit etwas Würze, aber auch ein wenig Frucht.“, ist sich Nicole Roth sicher. „Er darf nicht belanglos, aber auch nicht zu dominant sein. Sonst überdeckt er das dezente Stangengemüse.“

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Weingut Manz, Rheinhessen
Die drei Säulen des Weins

Der innere Antrieb ist wie ein Motor. Er entzündet Begeisterung – und wenn diese Flamme erst einmal brennt, ist alles möglich.

Für Eric Manz und seine Familie besteht dieser Antrieb beim Weinmachen auf dem Generationenweingut Manz im rheinhessischen Weinolsheim aus drei essenziellen Momenten: der Verbindung von Handwerk, Leidenschaft und Faszination. Denn bereits seit 1725 machen es ihnen ihre Vorfahren vor. „Unsere Leidenschaft heißt Weinmachen und Weinmachen ist Faszination“, sagt Eric Manz, der das amtierende Gesicht des Familienweinguts ist. „Das Auge des Sturms“, lacht er. Gemeinsam mit seinem Vater entscheidet er, wie das hochwertige Traubengut, das auf 25 Hektar in Weinolsheim und den umliegenden Orten in besten Lagen reift, aus- und angebaut wird. „Manchmal kommt es mir vor, als würde ich mit sechs Bällen jonglieren.“ Rückhalt geben ihm seine Frau Martina, die Eltern, der Bruder und ganze Team, die mit der gleichen Passion für den vergorenen Traubensaft „brennen“. So wundert es auch nicht, dass die drei Qualitätsstufen des Weinguts nach den drei Antriebssäulen benannt sind: Sie beginnen mit Handwerk, steigern sich zur Leidenschaft und gipfeln in Faszination. Seine Leidenschaft für Spargelgerichte begleitet der Winzer gerne mit dem Weißburgunder Kalkstein: „Ein sehr mineralischer, tiefgründiger Wein. Man könnte sagen, ein karger Typ mit einer fein geschliffenen Säure, die einer kräftigen Sauce Hollandaise bestens standhält.“ Tipp der Redaktion: Ende Juli eröffnet das Weingut Manz seine neue stylishe Vinothek. „Ein Highlight für Rheinhessen“, empfiehlt Eric Manz.

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Weingut Horst Sauer, Franken
Lage, Lage, Lage

Wie ein Parabolspiegel öffnet sich der Steilhang des Escherndorfer Lumps in Unterfranken, wobei er sich mit bis zu 75 Prozent Steigung nach Süden neigt und so das ganze Jahr über alle Sonnenstrahlen einsammelt und die Rebstöcke im Winter vor kalten Winden schützt.

„Wir sind und bewusst, dass wir Glück haben, in einer solch herausragenden Lage wie dem Escherndorfer Lump unsere Reben pflegen zu dürfen“, unterstreicht Sandra Sauer. Dieser Lage entspringt auch der 2021er Escherndorfer Lump Silvaner trocken VDP Erste Lage. Ein charakterstarker Weißwein, der mit einer harmonisch eingebundenen Säure spielt und in dessen Geschmack sich der Bodenschatz „Muschelkalk“ widerspiegelt, der den Weinen dieser Lage eine feine Mineralität schenkt. „Der perfekte Begleiter zum Spargel“, empfiehlt die junge Winzerin, die gemeinsam mit ihrem Vater auf dem Weingut Horst Sauer in Escherndorf den steten Austausch der Generationen, von Behutsamkeit und Dynamik, von Erfahrung und jungen Visionen lebt, die nach einem Ziel suchen: den perfekten Wein zu erschaffen. Eingebettet zwischen Main und Berg bewirtschaften sie 20 Hektar in dem Bewusstsein, dass Wein im Weingarten gemacht wird. Durch das enge Zusammenspiel mit der Natur und ihr stetes Begleiten erschaffen sie ehrliche, vielfach ausgezeichnete Weine, die ihren Ursprung und das Weinjahr authentisch einfangen.

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St. Kilian Distillers
Das schottische Herz des Odenwalds

Dass es durchaus belohnt wird, „den Kopf in den Wolken zu haben“, wie es Master Distiller Mario Rudolf nennt, zeigt sich am Erfolg Deutschlands einziger schottischer Whisky-Destillerie.

Denn hinter der Gründung der St. Kilian Distillers steht die Freundschaft zweier Träumer: Andreas Thümmler und der Ire David F. Hynes belebten im Dorf Rüdenau, am Rande des Odenwalds, eine einstige Textilfabrik und füllten sie mit ihrer Vision, in der sie Herzblut und Know-how für den rauchigen Genuss verbanden. Die nötige Bodenhaftung, die es braucht, um mit so einer Idee Erfolg zu haben, liegt nicht allein in ihrer unbändigen Leidenschaft begründet. In der Destillerie treffen Whisky-Handwerk und Tradition auf modernste Technik, Innovation und einen unermüdlich kreativen Geist des gesamten Teams. Das Herzstück dabei sind die beiden original schottischen 6.000-Liter-Pot-Still-Kupferbrennblasen. Die aromatische Basis besteht aus 100 Prozent Gerstenmalz – torfiges Malz aus Schottland für die rauchigen Whiskys, heimische Gerste für die milden Rezepturen. Rezepturen, die in 300 verschiedenen Fassarten mindestens drei Jahre reifen. Wie aber nun Spargel und der markante Brand zusammenspielen, zeigt der hellgoldene Terence-Hill-Whisky der Destillerie, der mit süßen Aromen von Vanille und karamellisiertem braunem Zucker besticht. Gepaart mit exotischer Frucht von Ananas und gereifter Banane, umschmeicheln sie das zarte Gemüse auf raffinierte Weise.

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Zur Stadt Mainz
Wo Genuss wohnt

Er gedeiht hier vor den Toren der Stadt Würzburg: der Spargel. Und wenn das Gute schon so nah wächst, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der edle Gast auch auf ganz besondere Weise auf der Speisekarte im Restaurant des Traditionshauses „Zur Stadt Mainz“ Platz nimmt.

Und das nicht nur einfach so, sondern gern mit typisch fränkischer Geschmacksnote. Denn Regionalität und Saisonalität sind Werte, die Hoteldirektor Sven Warmuth und Küchenchef Christian Müller besonders am Herzen liegen – und auch auf der Weinkarte mit feinen Tropfen aus dem Frankenland bestechen. Fußläufig vom Würzburger Hauptbahnhof entfernt, im Herzen Würzburgs und inmitten des wunderschönen fränkischen Weinlandes, verbindet das charmante Hotel eine über 100-jährige Geschichte mit modernem Zeitgeist. Das junge, klassische Gasthaus mit authentisch deutscher Küche und der hauseigenen Konditorei rundet die Wohlfühlwelt ab. In direkter Umgebung des Hotels „Zur Stadt Mainz“ befindet sich das UNESCO-Welterbe Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz. Ein Bummel durch die malerische Innenstadt lohnt sich ebenfalls – und die Rückkehr in das Restaurant des Hauses mit seinem urig-edlen Ambiente erst recht. Denn hier warten feine Gerichte und dazu sicherlich das eine oder andere Glas Wein. Ganz, wie man es sich von einem „Wineplace“ in einer Weinregion wünscht.

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