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Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut meldet mit dem Absatz von 1,75 Millionen Litern Wein im Jahr 2021 einen Produktionsrückgang von rund einem Drittel im Vergleich zu 2020. Damals lag das Ergebnis bei 2,65 Millionen Litern.

„Die heißen und staubtrockenen Jahrgänge 2020 und 2021 mit ihren Kleinsternten trüben die Jahresbilanz deutlich ein“, beschrieb Geschäftsführer Hans Albrecht Zieger die angespannte Situation bei der Generalversammlung der Genossenschaft. Die geringen Erntemengen schlagen sich auch im Traubengeld der Mitglieder nieder, die hier „mit deutlichen Einbußen“ rechnen müssen.

Einen Teil der Verluste seien durch bessere Umsatzerträge kompensiert worden. Hier betrage der Rückgang nur ein Viertel. So sei eine höhere Wertschöpfung etwa beim steigenden Direktverkauf über die genossenschaftseigene Vinothek sowie im Online-Handel erzielt worden. Besorgt zeigte sich Ziegler bei den derzeit „explodierenden Preisen“ in der Weinwirtschaft die. Die teils drastisch höheren Kosten für Glas, Papier für Etiketten, Verpackungsmaterial und Transport zwinge auch die Winzervereinigung zum Handeln.

So sollen jetzt die Dachflächen der Freyburger Zentrale mit Photovoltaik-Modulen besetzt werden. Hans Albrecht Zieger erklärte: „Dafür investieren wir 270.000 Euro und werden so unseren Energiebedarf nahezu vollständig für Kühlung und die Produktionsprozesse aus eigenen Quellen decken können.“

(uka / Foto: Winzervereinigung Freyburg-Unstrut)

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