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Die weltweiten Weinexporte sind im Zeitraum von Juni 2021 bis Juni 2022 um 0,9 Prozent gesunken. Gleichzeitig stiegt der Wert der Exporte um 10,9 Prozent. Dies belegen aktuelle Zahlen der Spanischen Beobachtungsstelle für den Weinmarkt (OeMv). Der weltweite Durchschnittspreis pro Liter stieg um 11,8 Prozent auf 3,36 Euro. 52 Prozent des Exportvolumens machen Stillweine in Flaschen aus, wobei der größte Zuwachs beim Schaumwein zu verzeichnen ist. Die Ausfuhren für Sekte stiegen mengenmäßig um 14 Prozent, im Wert sogar um 27,8 Prozent. Die Zahlen bestätigen einerseits den Trend zur Premiumisierung des Konsums, andererseits das wachsende Interesse an Schaumweinen.

Betrachtet man die wichtigsten Exportländer, so führt Frankreich mit 11.759 Millionen Euro und einem Durchschnittspreis pro Liter von 8,16 Euro vor Italien, das ein deutlich niedrigeres Preisniveau aufweist. Der Export von italienischem Wein war 7.564 Millionen Euro Wert, ein Liter kostete im Durchschnitt 3,40 Euro. Bei den Mengen hingegen liegt Italien mit 2.224 Millionen Litern (+3,8%) vor Spanien (2.195 Mio. Liter, -3%) und Frankreich (1.440 Mio. Liter, -0,6%).

Eine negative Entwicklung verzeichnete auch der Verkauf von Fasswein. Er machte zwar noch fast ein Drittel der Export-Gesamtmengen, aber nur 7 Prozent des Wertes aus. Die Mengen gingen um 1,9 Prozent, der Wert um 2,5 Prozent zurück.  Auch der Markt für Bag-in-Boxen ist rückläufig.  Die Verkäufe gingen um 11 Prozent zurück, der Wert blieb hingegen stabil.

(ru / Quelle: Winenews; Foto: 123rf.com)

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