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Die weltweite Nachfrage nach Schaumweinen wächst. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Maximize Market Research soll das Marktvolumen von rund 50 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr auf rund 70 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 steigen (rund 60 Mrd. Euro). Das entspräche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 4,8 Prozent.
Besonders profitieren Champagner, Crémant und hochwertige italienische Schaumweine mit klassischer Flaschengärung. Auch Prosecco bleibt ein zentraler Wachstumsmotor, weil er verschiedene Preissegmente bedient und international stark verbreitet ist. Treiber der Entwicklung sind laut der Studie vor allem veränderte Trinkgewohnheiten sowie die Tatsache, dass Verbraucher zu höherwertigen Weinen greifen. Sie trinken Schaumweine zunehmend nicht mehr nur an Festtagen, sondern auch zum Aperitif, in der Gastronomie und im privaten Alltag. Gleichzeitig wächst das Interesse an nachhaltiger Produktion und klarer Herkunftskommunikation.
Europa bleibt das Zentrum der weltweiten Schaumweinproduktion. Italien ist laut Maximize Market Research mit einem Anteil von 27 Prozent der größte Erzeuger weltweit. Frankreich folgt mit 22 Prozent, Deutschland mit 14 Prozent und Spanien mit elf Prozent. Zusammen mit den USA stehen diese Länder für rund 80 Prozent der globalen Produktion. Weltweit wurden zuletzt rund 2,5 Milliarden Flaschen Schaumwein produziert. Das entspricht einem Plus von fast 56 Prozent innerhalb von 20 Jahren.
Auf der Nachfrageseite gelten die USA als wichtigster Importmarkt nach Wert. Großbritannien zählt gemeinsam mit den USA zu den größten Importeuren nach Menge. Gleichzeitig gewinnen asiatische Märkte wie Japan, Südkorea, China und Indien an Bedeutung. Gründe dafür sind steigende Einkommen, wachsender Premiumkonsum und der Ausbau digitaler Vertriebskanäle.
(ru – Bild: 123RF)