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Die Verantwortlichen des niederösterreichischen Weinbaugebiets Thermenregion diskutieren über eine Fusion mit dem Weinbaugebiet Wien. Nach jahrelangen Debatten haben sich Winzer und Weinbaupolitik offenbar auf Bedingungen für gebietstypische Herkunftsweine (DAC) geeinigt. Grundlage ist die dreiteilige Weinpyramide mit Gebiets-, Orts- und Lagenweinen in Weiß und Rot. Auch die Regelung für die Herkunftsnamen der Ortsweine scheint nach zähen Verhandlungen gelungen zu sein.
Da der Name „Thermenregion“ den Winzern zu wenig griffig erscheint, wird zugleich über eine Umbenennung des Gebietes nachgedacht. Dabei kam die Idee auf, mit dem Weinbaugebiet Wien und dem am nördlichen Stadtrand gelegenen, derzeit zum Gebiet Wagram gehörenden Klosterneuburg, zu fusionieren. Die geologischen und klimatischen Verhältnisse an den bewaldeten Ausläufern der Voralpen am Stadtrand, dem Wienerwald, sind in allen drei Zonen sehr ähnlich. Der Vorteil wäre eine vereinte schlagkräftige Herkunft von internationalem Format. Dem Vernehmen nach reagieren Wiener Winzer und Weinbauvereine allerdings noch überwiegend skeptisch auf diese Gedankenspiele.

(al /Quelle: Vinaria; Foto: ÖWM / Robert Herbst)

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