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In Kalifornien müssen Weinbergsflächen aufgrund von Wassermangel und sinkender Nachfrage reduziert werden, fordert eine Analyse der Silicon Valley Bank über die US-Weinindustrie. Die derzeitige Rebfläche treffe auf geringeres Verbraucherinteresse und belaste den knappen Wasserhaushalt, heißt es darin. Trotz der aufgrund der großen Wildfeuer kleinen Ernten 2020 und 2021 seien die Lager voll und die Preise für Trauben niedrig. Weiter warnt der Bericht: "Angesichts der zunehmenden klimatischen Auswirkungen von Dürre, Bränden, geringer Bodenfeuchtigkeit und rekordverdächtig niedrigen Wasserständen in den Reservoirs wird der Druck auf die Landwirtschaft und die Haushalte, sich das begrenzte Wasser zu teilen, noch zunehmen".

Die Wasserversorgung werde demnach das wichtigste Gesprächsthema 2022 sein. Die Reservoirs in Kalifornien seien nur zu rund 36 Prozent gefüllt und in den Einzugsgebieten sei bisher zu wenig Schnee gefallen. Umfragen zeigten, dass in Weinregionen wie Napa und Sonoma County über 80 Prozent der Befragten besorgt über Versorgungsengpässe seien. Der Bericht schließt daher: „Diese anhaltenden Dürreperioden und die Beanspruchung der Böden in Verbindung mit der geringen Nachfrage und der Gefahr eines erneuten Überangebots lassen vermuten, dass in Kalifornien und Washington Rebflächen beseitigt werden müssen, um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, besonders, wenn die verkauften Mengen weiter sinken".

(al / Quelle: drinksbusiness; Foto: wikimedia TaurausEmerald)

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