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16 Weingüter aus dem Chianti Classico-Gebiet haben ein neues Komitee für „Historische Super-Tuscans“ gegründet. Es sind laut Vizepräsident Davide Profeti vom Weingut San Felice „Pionierproduzenten, die nicht nur die Herkunftsbezeichnung aufgegeben haben, sondern ihre besten Weine zu einfachen Tafelweinen herabgestuft haben, denn die von uns heute verwendete Toscana IGT (Indicazione Geografica Tipica - allgemeine geografische Angabe der Region) gibt es erst seit 1994".

Anfänglich seien nur Weingüter im Gebiet des Chianti Classico eingeladen worden, da "das Konzept der Super Tuscan-Weine als Reaktion auf die starren Produktionsregeln des Chianti Classico entstanden ist", erklärte Profeti. So war es beispielsweise damals nicht erlaubt, einen Chianti Classico aus 100 Prozent Sangiovese zu erzeugen. Auch waren internationale Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und andere nicht erlaubt. Nun können sich auch Super Tuscans um eine Mitgliedschaft bewerben, die nach 1994 in den Handel kamen und außerhalb der Chianti Classico-Region hergestellt werden.
Die Idee zum Verband kam Profeti, als er eine Veranstaltung zum 50-jährigen Bestehen seines Vigorello plante. Dieser war 1968 der erste Wein aus dem Chianti Classico-Gebiet, der ausschließlich aus roten Trauben hergestellt wurde, als die Vorschriften noch die Verwendung weißer Trauben verlangten.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Weingüter San Felice****, Antinori, Castellare di Castellina, Montevertine, Castello di Monsanto***, Isole e Olena, Badia a Coltibuono****, Querciabella****, Castello di Fonterutoli****, Ambrogio e Giovanni Folonari, Riecine****, Fèlsina****, Castello di Volpaia, Castello di Ama, Castello di Albola*** und Brancaia****.

(al / Quelle: decanter.com; Foto: Comitato Historical Super Tuscans)

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