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Der Consejo Regulador in Jerez hat die umfangreichsten Änderungen der Produktionsregeln für Sherry seit 50 Jahren beschlossen. So wird die Anbaufläche der Appellationen DO Jerez/Xérèz/Sherry und DO Manzanilla de Sanlúcar Barrameda vergrößert und das Reglement für sechs weiße Rebsorten aus der Zeit vor der Reblausplage geöffnet: Beba, Cañocazo, Mantúo Castellano, Mantúo de Pilas, Perruno und Vigiriega. Es soll künftig auch eine aktualisierte und wesentlich umfangreichere Karte der speziellen Lagen, der sogenannten Pagos von Jerez, geben.

Zudem gibt es bei der Klassifizierung wichtige Änderungen: Die Bezeichnung Viñedos de Jerez Superior steht nun für alle Gebiete der DO zur Verfügung und nicht mehr nur für Jerez, El Puerto, Sanlúcar und Trebujena. Zusätzlich wurde die neue Kategorie "Fino Viejo" für Sherrys mit mindestens sieben Jahren Reifezeit geschaffen, und der Manzanilla Pasada muss nun ebenfalls mindestens sieben Jahre Reife vorweisen. Bei der Sherry-Herstellung ist es nicht mehr notwendig, Weine aufzuspriten, wenn sie den erforderlichen Alkoholgehalt auf natürliche Weise während der Gärung erreichen. Dies bedeutet, dass nun auch nicht angereicherte Weine die DO-Anerkennung erhalten.

Der Präsident des Consejo Regulador César Saldaña bezeichnete die Neuerungen als „einen großen Schritt“ für die Sherry-Produktion, um zwischen den „Qualitäten dieser spannenden Weine zu differenzieren und näher an die Verbraucher heranzukommen, die ein Produkt mit Mehrwert suchen.“

(ru / Quelle: Drinksbusiness; Foto: Pixabay)

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