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Spaniens Weinverbrauch erreichte 2022 nicht mehr das Niveau von 2021 und 2019, dem letzten Jahr vor der Covid-19-Pandemie. Von der spanischen Weinmarktbeobachtungsstelle (OeMV) soeben veröffentlichte Zahlen auf Basis der Daten von Januar bis November deuten auf einen Rückgang von 7 bis 8 Prozent für das gesamte Jahr im Vergleich zu 2021 hin. In einigen Monaten wie September und November sank der Verbrauch sogar um 28 und 31 Prozent. Daher geht die OeMV davon aus, dass die Spanier 2022 eine halbe Million hl (50 Millionen Liter) weniger Wein getrunken haben. Damit liegt der Konsum deutlich unter den 11,1 Millionen hl von 2019.

Durch die Inflation und die gestiegenen Verkaufspreise bilde sich der Rückgang nicht im Wert der Weine ab, was ein verzerrtes Bild ergebe. Bei den jüngst von der OeMV veröffentlichten Exportzahlen stieg der Wert der Fassweinexporte um fast zwölf Prozent, während die Menge um knapp 12 Prozent gesunken ist.

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