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Bei einem russischen Angriff auf Kyjiw wurde in der Nacht zum 2. Juli das Zentrallager der ukrainischen Weinhandelskette „Okwine“ sowie des verbundenen Importeurs Wine Hunters zerstört. Das berichtet der Journalist Sergey Panov auf dem spanischen Online-Portal Hudin. Nach Angaben des Unternehmens waren Rettungskräfte zunächst noch am Einsatzort, weshalb das genaue Ausmaß der Schäden nicht unmittelbar festgestellt werden konnte.
Okwine wurde 2012 gegründet und zählt nach eigenen Angaben zu den größten spezialisierten Weinhandelsketten der Ukraine. Das Unternehmen betreibt mehr als 140 Filialen in 32 Städten und führt ein Sortiment mit über 4.000 Artikeln. Zur Unternehmensgruppe gehört auch die Okwine School, die Fachkräfte aus der Weinbranche sowie eigene Mitarbeiter ausbildet. Wine Hunters fungiert als Importeur und Distributor der Kette.
Nach Angaben von Sergey Panov ist dies nicht der erste Angriff auf Einrichtungen des Unternehmens. Bereits im Dezember 2025 wurde demnach eine Okwine-Filiale in Schytomyr durch einen russischen Angriff beschädigt. Zudem verwies der Autor auf den ehemaligen Okwine-Sommelier Pavel Gumenyuk, der sich nach Beginn der russischen Invasion den ukrainischen Streitkräften angeschlossen hatte und 2023 bei der Verteidigung von Bachmut ums Leben kam.
Im Februar 2023 gründete das Unternehmen eine gemeinnützige Stiftung, um Militärangehörige, Freiwillige sowie die Familien gefallener Kameraden zu unterstützen.
(ru – Bild: Okwine)