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Rheinhessen will sein Profil als Weinregion schärfen und dafür erstmals eine gemeinsame langfristige Weinwerbestrategie entwickeln. Rund 40 Experten aus Weinbau, Vermarktung, Tourismus und weiteren Branchenbereichen haben bei einer Zukunftswerkstatt in Uelversheim einen ersten Strategieentwurf beraten.
Ziel der „Weinwerbestrategie Rheinhessen 2030+“ ist es, die Herkunftsmarke zu stärken, neue Zielgruppen anzusprechen und die Wertschöpfung der regionalen Weinwirtschaft zu erhöhen. Zudem sollen Weintourismus, Zusammenarbeit, Qualität und Innovation gezielter gefördert werden. Der Entwurf umfasst fünf Handlungsfelder: Herkunft zeigen, Zusammenarbeit fördern, Menschen für Wein begeistern, Wein erlebbar machen sowie Qualität und Innovation voranbringen. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt sollen nun in die endgültige Fassung einfließen. „Wir wollen nicht nur die größte Weinregion Deutschlands sein, sondern auch die, an der sich andere orientieren“, erklärte Stefan Braunewell, Vorsitzender von Rheinhessenwein, das Ziel der Strategie.
Grundlage der Strategie sind eine mehrmonatige Analyse, eine Branchenbefragung mit mehr als 200 Rückmeldungen sowie mehrere Workshops und Gespräche mit Beteiligten aus der Weinwirtschaft. Wann die endgültige Fassung vorgestellt und mit welchen konkreten Strategien sie umgesetzt wird, teilte der Verband nicht mit.
(ru – David Maupile)