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Der Verband Vins des Provence plant ein neues Forschungszentrum für Roséweine. Es wird ein Versuchsweingut und eine Versuchskellerei umfassen, aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Schwerpunkt der Forschungen liegt auf der Anpassung an den Klimawandel, die Entwicklung nachhaltiger Weinbaumethoden und Qualitätsverbesserung. Dafür untersuchen die Wissenschaftler, wie sich Roséweine mit weniger Wasserverbrauch und Energieaufwand herstellen lassen. Die Investition beträgt rund 5,5 Millionen Euro, die von mehreren Branchenverbänden, der Provinzregierung und der französischen Regierung aufgebracht werden.
Das neue Forschungszentrum Vitipole ersetzt das 1999 gegründete Centre du Rosé. Dieses ist zu klein und mittlerweile veraltet. Vitipole wird 500 Meter vom derzeitigen Standort in der Kleinstadt Vidauban errichtet und liegt an einem See. Im Juni soll die Entscheidung über die Baugenehmigung fallen. Die Eröffnung ist für 2027 geplant.
(al / Quelle: drinksbusiness)
Hochschule Geisenheim erhält zwei neue Forschungszentren