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Roséweine werden in Europa immer beliebter. Laut einer Analyse des internationalen Marktforschungsinstituts Fact.MR wird ihr Umsatz von 4,15 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf knapp sechs Milliarden Euro bis 2035 steigen. Dies entspricht einem Plus von 43,8 Prozent bei einer jährlichen Wachstumsrate von 3,7 Prozent. Besonders das Premiumsegment und Stillweine sind demnach gefragt.
Stille Roséweine dominieren den Handel derzeit mit einem Anteil von 68,4 Prozent an den Umsätzen, während das Premiumsegment 42,8 Prozent am Wertanteil hält. Der Trend zu höherwertigen Produkten setzt sich fort, angetrieben durch neue nachhaltige und bio-zertifizierte Kollektionen führender Marken wie Whispering Angel, Mirabeau und Miraval, die auch jüngere Konsumenten ansprechen.
Großbritannien ist Wachstumstreiber Nummer Eins, gefolgt von Portugal, Deutschland und den Niederlanden. Italien, Spanien und Frankreich als traditionelle Erzeugerländer profitieren ebenfalls von den sich wandelnden Verbrauchervorlieben. Laut Fact.MR fungiert Europa damit nicht nur als wichtiger Markt, sondern auch als Innovationslabor für die Roséwein-Branche. Diese investiere zunehmend in Premiumisierung, nachhaltige Produktion und Markenentwicklung. Chancen bestünden vor allem in stillen Roséweinen, Premiumprodukten, Grenache-basierten Weinen, Schaumwein-Rosé sowie im Vertrieb über den Fachhandel.
(ru – Bild: 123rf)