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Acker Wines
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Mit 700.000 Euro hat eine Flasche Domaine de la Romanée-Conti Romanée-Conti 1945 einen neuen Weltrekord bei der Versteigerung des US-Auktionshauses Acker erzielt. Sie stammt aus dem legendären Keller des Burgund-Winzers Robert Drouhin und wurde 2018 bei Sotheby’s für 461.000 Euro verkauft. Damit war sie schon damals die teuerste jemals versteigerte oder verkaufte Flasche Wein. Die Besonderheit daran: Es ist der letzte Jahrgang aus wurzelechten Reben, die nicht der Reblaus zum Opfer gefallen waren. Damals wurden nur 600 Flaschen produziert. Viele Kenner sind der Ansicht, Prä-Phylloxera-Reben hätten Weine mit unerreichter Tiefe und Komplexität hervorgebracht, die es heute so nicht mehr gibt. John Kapon von Acker Wines bezeichnete den 1945er DRC als „den größten Wein, den ich je getrunken habe“. 1947 wurde der Weinberg neu bepflanzt.

Insgesamt wurden bei der dreitägigen Auktion sieben Burgunder-Kollektionen mit mehr als 3.700 Losen versteigert. Sie erzielten 21,6 Millionen Euro. Höhepunkte waren eine Methusalem-Flasche (sechs Liter) 1971 La Tâche und zwölf Flaschen 1999 Romanée-Conti in Originalverpackung mit jeweils 298.000 Euro. Eine Methusalem-Flasche 1999 La Tâche in eigener Holzkiste brachte 161.000 Euro ein. Eine Kiste mit sechs Magnums der Flasche Domaine de la Romanée-Conti aus dem Jahrgang 2005 erzielte 140.000 Euro. Jeweils 118.000 Euro wurden für je eine Methusalem DRC 1996, eine Flasche DRC 1943 sowie eine Magnum 1971 Romanée-Conti bezahlt. Der teuerste Weißwein war 2013 Chevalier-Montrachet der Domaine d’Auvenay. Für sechs Flaschen dieses Weins ging das Gebot bis 108.000 Euro. Insgesamt wurden 460 neue Weltrekordpreise erzielt.

Acker-Vorsitzender John Kapon sagte, dass die Nachfrage nach Burgunder-Weinen auf einem Allzeithoch sei, besonders für alte und seltene Flaschen. Burgund mache derzeit etwa 50 Prozent des Marktes aus, Bordeaux 20 Prozent und Kalifornien zehn Prozent. Italien und das Rhône-Gebiet haben laut ihm jeweils etwa fünf Prozent Marktanteil.

(al; Bild: Acker Wines)

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