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ÖTW Kamptal
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Das österreichische Weinanbaugebiet Kamptal hat sich neue Regeln für Herkunftsweine gegeben. Das Regionale Weinkomitee Kamptal (RWK), das die 550 Weingüter im Gebiet vertritt, will damit das Profil der Region schärfen. Ab 2025 gelten folgende Bestimmungen:

Alle Weine, die die Bezeichnung „Kamptal“ am Etikett tragen, müssen biologisch oder nachhaltig zertifiziert sein. Sämtliche Gebiets-, Orts- oder Riedenweine müssen den DAC-Bedingungen entsprechen. Erstmals in der Geschichte des DAC-Systems in Österreich werden die Stile dieser Kategorien auch definiert: Gebietsweine dürfen nicht durch Botrytis oder Holzfass geprägt sein. Ortsweine müssen dem jeweiligen Charakter des Ortes entsprechen, also kühler für das obere und wärmer für das untere Kamptal. Riedenweine dürfen einen „zarten Holzton“ aufweisen. Weiter dürfen Kamptal DAC Reserve-Weine erst nach zweijähriger Reifezeit auf den Markt gebracht werden.

Die Herkunft soll mit dem neuen Regelwerk zur zentralen Botschaft werden - und muss mindestens doppelt so groß am Etikett stehen wie die Rebsorte. Kleinere geografische Herkunftsbezeichnungen dürfen ausschließlich für Kamptal DAC-Weine verwendet werden.Statt bisher 29 möglichen wurden nun zwölf Ortsweinbereiche festgelegt, und zwar Langenlois, Gobelsburg, Zöbing, Kammern, Strass, Engabrunn, Grafenegg, Hadersdorf, Mittelberg, Schiltern, Schönberg and Lengenfeld. Die Abgrenzungen entsprechen nicht den politischen Ortsgrenzen, sondern wurden nach Boden- und Klimaverhältnissen vorgenommen. Allerdings sei es weiterhin möglich, bei Riedenweinen auch andere Orte auf dem Etikett zu nennen.

Der Rebsortenspiegel wurde um Burgundersorten erweitert. Laut RWK-Obmann Rudolf Rabl**** sei es möglich, die typischen Weinstile des Kamptals auch mit diesen Rebsorten reinsortig sowie  im Verschnitt zu erzeugen. Im Hinblick auf den Klimawandel sei es wichtig, in diesem Bereich offen zu sein und Anpassungen vorzunehmen. Rotweinsorten sind aber weiter nicht zugelassen, da es hierfür keine Mehrheit im Gebiet gebe. Wie das RWK in seiner Aussendung betont, würden von den neuen Regeln vor allem jene Winzer profitieren, die auf Herkunftsvermarktung setzten. Gemeinsame Regeln könnten nicht immer für alle Winzer perfekt sein. Aber alle Mitglieder könnten sich einzubringen und an der Weiterentwicklung und Verbesserung mitarbeiten .

(al / Quelle: Pressemitteilung)

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