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Im Bordeaux haben zwei weitere Châteaux neue Eigentümer: Das Premier Cru-Château Climens im AOC Barsac mit 31 ha Rebfläche wurde von der Unternehmensgruppe des Pariser Immobilien-Investors Jean-Hubert Moitry übernommen. Zudem kaufte Château Cheval Blanc laut einem Bericht der Tageszeitung „Les Echos“ vor wenigen Tagen das Nachbar-Château La Tour du Pin Figeac (St. Emilion) mit elf ha Weinbergen von der Eigner-Familie Giraud-Bélivier.

Der Kauf von Château Climens ist die erste Investition des Immobilienentwicklers in der Weinbranche und fand in der Region große Aufmerksamkeit bei Winzern und Händlern. Das Château gilt als biodynamischer Pionier-Betrieb im Bordelais und wurde bereits 1855 in der Bordeaux-Klassifikation als Premier Grand Cru Classé von Sauternes und Barsac aufgeführt. Der bisherige Eigner Bérénice Lurton wird als Berater für Climens arbeiten, der langjährige technische Direktor Frédéric Nivelle soll seine Position weiterführen.

Die Übernahme von La Tour du Pin Figeac, bis 2012 als Grand Cru Classé klassifiziert, soll hingegen die Weißwein-Produktion von Château Cheval Blanc deutlich erhöhen. Die Produktion nur eines kleinen Teil der hinzukommenden Weinberge will der technische Direktor Pierre-Olivier Clouet für den Rotwein verwenden, während im größten Teil Weißweinsorten angebaut werden sollen: „Wir wollen uns die Zeit nehmen, das Terroir im Detail zu studieren, um seine Vielfalt und sein Potenzial zu verstehen. Aber wir haben die feste Absicht, unsere Weißwein-Produktion zu erhöhen", erklärte Clouet dem Online-Magazin Terre de Vins. 2016 brachte Cheval Blanc mit dem Petit Cheval Blanc 2014 seinen ersten Weißwein in der Menge von 3.000 Flaschen in den Handel.

(uka / Foto: Château Climens)

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