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Ein 77-jähriger Südfranzose hat dank seiner Weineinkäufe drei Tage in einer Schlucht überlebt, nachdem er mit dem Fahrrad verunglückt war. Das berichten die Magazine The Drinks Business und Entrevue.
Der Rentner war auf dem Rückweg vom Einkaufen und verpasste auf einer kurvenreichen Straße eine Abzweigung. Mit seinem Fahrrad stürzte er eine 40 Meter tiefe, steile Böschung hinab, die in einem Flussbett endet. Mehrmals versuchte er, aus der Schlucht zu klettern, rutschte jedoch immer wieder ab. Bei jedem Geräusch auf der über ihm liegenden Straße rief er um Hilfe, doch niemand hörte ihn.
Drei Tage war er in der Schlucht gefangen. Sein Überleben sicherte er nur mit seinen zuvor eingekauften Lebensmittelvorräten. Dabei trank er auch einige Flaschen Wein, die den Absturz überstanden hatten.
Am dritten Tag hörten Straßenarbeiter schließlich seine Rufe und alarmierten die Rettungskräfte. Ein Hubschrauber befreite den Verunglückten aus der Schlucht. Er kam mit leichten Verletzungen und einer Unterkühlung ins Krankenhaus. Die Ärzte bescheinigten ihm eine erstaunliche Widerstandskraft, die ihn „in der Kälte und Feuchtigkeit, fast ohne Nahrung und Wasser“ am Leben erhalten habe.
(cs)
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