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Der Luxusgüterkonzern LVMH hat seine Jahresergebnisse für 2025 veröffentlicht. Dabei ist die Wein- und Spirituosensparte Moët Hennessy wieder der schwächste Konzernbereich mit einem Umsatzrückgang von neun Prozent gegenüber 2024. Im Vergleich zu 2023 beträgt das Minus sogar fast 19 Prozent.
Cognac und Spirituosen entwickelten sich dabei deutlich schwächer als Weine und Schaumweine: Erstere verloren zwölf Prozent an Umsatz (rund 27 Prozent weniger als 2023). Bei Wein und Schaumwein betrugen die Rückgänge nur drei Prozent im Vergleich zu 2024 und rund elf Prozent gegenüber 2023. Von Cognac und Spirituosen wurden 6,2 Millionen Flaschen weniger verkauft, von Champagner 1,6 Millionen Flaschen. Bei Wein und anderen Schaumweinen stieg der Absatz hingegen sogar um 600.000 Flaschen. Für den Zuwachs sind hauptsächlich die Provence-Roséweine des Konzerns verantwortlich.
Der operative Gewinn von Moët Hennessy sank um 25 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro, die Marge von 23 auf 19 Prozent. Gründe für die Rückgänge sind veränderte Konsumgewohnheiten vor allem in China und den USA, die Zolldrohungen aus den USA und eine generell sinkende Nachfrage nach Premiumprodukten.
Der Gesamtkonzern musste bei Umsatz ein Minus von fast fünf Prozent und beim Gewinn einen Rückgang von rund neun Prozent melden. Im vierten Quartal 2025 wuchsen die Umsätze aber um ein Prozent. Die LVMH-Aktie gab nach der Veröffentlichung um rund zehn Prozent nach.
(al)