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Der Generalsekretär des Spanischen Wein- und Spirituosenverbands, José Luis Beneyto, hat die EU-Kommission aufgefordert, keine „Taliban“-Politik bei der künftigen Kennzeichnungspflicht für Etiketten zu verfolgen. Bei einem Treffen mit den spanischen DO-Verantwortlichen warnte er, die BECA-Sonderkommission zur Krebsbekämpfung habe vorgeschlagen, alkoholische Getränke, Wein und Sekt mit einer Warnung zu versehen, die auf die mögliche Krebsgefahr hinweist. Dem dürfe die Kommission nicht folgen.

Die konkreten Details der Kennzeichnungspflicht würden in den EU-Institutionen derzeit diskutiert. Dennoch könnte die Europäische Kommission schon 2023 die Verordnung über die Etikettierung von Lebensmitteln und Getränken ändern: Einige Verantwortliche der EU-Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit etwa haben schon vorgeschlagen, dass auf Weinflaschen ähnliche Hinweise angebracht werden sollten wie die Aufschrift "Rauchen tötet" auf Zigarettenschachteln.

(uka / Foto: Georges Boulougouris - Europäischen Union 2022)

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