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27 deutsche Gastronomie- und Systemgastronomie-Unternehmer sowie der Chefredakteur der Fachzeitschrift „Food service“ wollen mit einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schließung von Gaststätten und Restaurants bei einem möglichen, zweiten Lockdown verhindern. Darin erklären die Unterzeichner: „In der aktuellen zweiten Welle der Corona-Pandemie war die Gastronomie nie ein Infektionsherd. Die Gastronomie steht unter strengen Auflagen, filtert die Luft und wird engmaschig kontrolliert. Infektionsherde sind in erster Linie private Zusammenkünfte ohne Hygienekonzept und Kontrolle.“ Sie betonen, bei einer Schließung der Gastronomie würden sich „die Menschen vermehrt im privaten Umfeld treffen - dem aktuellen Hotspot der Pandemie“. Dies berge das Potenzial, neue „Superspreading-Events zu erzeugen“.

Sie kritisieren vor allem, ein „Lockdown light“ sei „undifferenziert und reine Symbolpolitik“. „Er unterscheidet nicht zwischen kontaktreicheren Betrieben wie Nachtclubs auf der einen Seite und auf der anderen Seite professioneller Systemgastronomie sowie klassischer Bediengastronomie mit sicheren Hygienekonzepten. Auch strenge Hygieneregeln bleiben vollkommen unberücksichtigt.“ Die Unterzeichner fordern daher von Merkel: „Geben Sie uns die Chance, unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten. Lassen Sie die Gastronomie mit ihren Hygienekonzepten und sicheren Räumen für die Bevölkerung offen.“

(uka)

 

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