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Hawesko, Deutschlands Marktführer im Premium-Weinhandel, hat seine vorläufigen Ergebnisse für 2025 bekanntgegeben. Der Konzernumsatz sank laut Zahlen der Hawesko-Holding in Hamburg um 2,5 Prozent auf 622 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 26 Millionen Euro um rund 20 Prozent niedriger als 2024. Die Marge erreichte 4,1 Prozent und liegt damit fast auf dem Niveau des Vorjahres. Damit habe sich das Unternehmen nach Angaben der Hawesko-Holdung "besser entwickelt als die gesamte Weinhandelsbranche", die rund sechs Prozent an Umsatz einbüßte.
Im B2B-Bereich wuchs der Umsatz sogar um rund zwei Prozent auf 203 Millionen Euro. Im stationären Handel betrug das Minus drei Prozent auf 226 Millionen Euro, im E-Commerce-Segment sieben Prozent auf 193 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Thorsten Hermelink hebt in einer Stellungnahme das im Vorjahr eingeführte Wachstums- und Kostensenkungsprogramm hervor, das bereits erste Wirkung zeige und sich ab 2026 positiv auf das Ergebnis auswirken soll. Dazu gehören auch neue Geschäftsmodelle, die Einführung neuer Sortimentskategorien, der Ausbau des Bereichs Delikatessen und der Einsatz KI-gestützter personalisierter Werbung.
Der Hawesko-Konzern beschäftigt in den Segmenten Retail (Jacques’ und Wein & Co.), B2B (Wein Wolf, Abayan, Grand Cru Select) und E-Commerce (Hawesko, Vinos und WirWinzer) rund 1.300 Mitarbeiter.
(al; Bild: Hawesko.de)
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