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González Byass
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Der spanische Weinkonzern González Byass verhandelt mit Banken über die Umstrukturierung seiner Schulden in Höhe von 150 Millionen Euro. Das berichten die Zeitungen El Conciso und Diario de Jerez. Ziel ist es, die Laufzeiten von Krediten neu zu ordnen, denn es fehlt Geld, um kurzfristige Zahlungen zu leisten. Problematisch ist laut den Medienberichten nicht die Höhe der Schulden, sondern ihre Fälligkeit.

Als Gründe für die Probleme nennt González Byass den Rückgang des Weinkonsums, die Unsicherheiten im Handel mit den USA und gestiegene Zinsen. Das Unternehmen betont aber, profitabel zu arbeiten, und erwartet für 2026 einen Umsatz von 230 Millionen Euro.

Der Konzern schloss das Geschäftsjahr 2024 mit einem Gewinn von 72.000 Euro ab – gegenüber rund zwei Millionen Euro im Jahr 2023. Der Umsatz sank 2024 auf 235 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von 12,8 auf 9,3 Millionen Euro. Wie das Magazin Economía Digital berichtet, war der Überschuss nur möglich, weil sich der Gewinn in Spanien 2024 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifachte. Er lag bei 3,2 Millionen Euro und konnte hohe Verluste in Chile und den USA ausgleichen.

Das Unternehmen González Byass besteht seit 1835 in sechster Familiengeneration. Zum Konzern gehören über 25 Wein- und Spirituosenmarken in Spanien, Chile und Mexiko; dazu zählen Tío Pepe, Lepanto, Beronia und Viñas del Vero. Eine Umstrukturierung begann bereits 2025, nachdem das Unternehmen einen neuen Kredit über 86 Millionen Euro erhalten hatte. Im Oktober wurden 34 Mitarbeiter in Service- und Vertriebsgesellschaften entlassen und mehrere Anlagen verkauft, darunter eine Brennerei.

(cs; Bild: González Byass)

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