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Joseph Helfrich, der Gründer von Frankreichs größter Winzer- und Handelsgruppe Les Grands Chais de France (GCF), erwartet eine Verknappung von Weinen, steigende Preise und den Verlust von Marktanteilen. In einem Interview mit vitisphere.com spricht er von der fehlenden Menge von rund 13 Millionen Hektolitern, davon 80 Prozent Weißwein. Grund seien die schwierigen Bedingungen des Jahrganges 2021 mit Frost, Mehltau, Hagel und Hitze in weiten Teilen Europas, die er als „perfekten Sturm“ bezeichnet. Ähnliche Probleme betreffen aber auch die USA, Chile und Neuseeland. Daher erwartet er starke Preissteigerungen, was dazu führen werde, dass französische Weine Marktanteile im Export verlieren würden. "Es wird zu Auslistungen kommen. Auf jeden Fall werden die Mengen nicht ausreichen. Der Jahrgang ist ein echtes Problem. Es gibt kein Patentrezept“, sagte Helfrich und betonte: "Wir müssen uns anpassen. Diejenigen, die sich nicht anpassen, verschwinden. So einfach ist das".
Les Grands Chais de France wurde 1979 gegründet und ist mit 3.000 Hektar Rebfläche der größte private Weinhersteller Frankreichs.

(al / Quelle: vitisphere; Foto: GCF)
 

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