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Der Alkoholkonsum in Frankreich ist im Jahr 2023 um 7,5 Prozent zurückgegangen. Laut einem Bericht des Observatoire Français des Drogues et des Tendances Addictives (OFDT) sanken die Verkaufsvolumen von reinem Alkohol um 3,8 Prozent im Vergleich zu 2022. Der Pro-Kopf-Konsum liegt nun bei 5,42 Litern reinem Alkohol bei Personen über 15 Jahren. Diese Entwicklung ist vor allem auf eine Veränderung beim Weinkonsum zurückzuführen. Die Weinverkäufe gingen um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Auch Spirituosen verzeichneten ein Minus von 3,9 Prozent, mit einem Konsum von 2,19 Litern pro Person. Bier zeigte den geringsten Rückgang mit 2,6 Prozent. Dies entspricht einem Bierkonsum von 2,6 Litern pro Kopf.
Trotz der rückläufigen Verkaufszahlen bleibt Wein mit 52 Prozent des gesamten Alkoholkonsums die dominierende Kategorie, gefolgt von Bier (25 %) und Spirituosen (21 %). Die Studie zeigt zudem, dass der Alkoholkonsum bei Erwachsenen in Frankreich zwischen 2021 und 2023 um 13 Prozent gesunken ist. Bei 17-Jährigen war der tägliche Konsum zwischen 2017 und 2022 sogar um 31 Prozent rückläufig, während der monatliche Konsum um 14 Prozent sank.
In einer Mitteilung erklärte das OFDT, dass die Ergebnisse eine „Neuausrichtung der französischen Trinkgewohnheiten“ widerspiegeln. „Der Konsum erfolgt weniger häufig täglich und zeigt stattdessen vermehrt episodisches, starkes Trinkverhalten. Gleichzeitig verlagern sich die Vorlieben hin zu Bier und weg vom Wein“, sagten die Forscher.
(ru / Just Drinks)