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Der Fine-Wine-Handel erholt sich nach zwei Jahren der Stagnation weiter. Das zeigen Berichte der globalen Weinhandelsplattform Liv-ex sowie der Weininvestment-Beratung WineCap. Die wichtigsten Indizes von Liv-ex verzeichneten im November ihre stärksten Zuwächse seit mehr als drei Jahren. Der Liv-ex 1000-Index stieg den dritten Monat in Folge an. Einige Preise befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren und würden derzeit als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Allein im November wurden Gebote über 35 Millionen Euro abgegeben. Das ist der höchste Wert seit April 2023. Bei Bordeaux Premier Crus überstiegen die Gebote erstmals seit Mai 2023 wieder die Angebote. Dabei lag der Handelswert im November um fast zehn Prozent unter dem des Oktobers. Italienische Weine machten im November über 25 Prozent der Handelsaktivität aus. Besonders hohe Nachfrage herrschte bei Käufern aus Großbritannien und Asien.

Auch WineCap sieht in seinem Jahresbericht deutliche Anzeichen für eine Erholung des Handels. Die Zinssenkungen in Europa und den USA seien ein wichtiger Faktor für alternative Anlageklassen wie Fine Wine. Laut dem Bericht sehen 95 Prozent der Vermögensverwalter in Großbritannien und den USA Fine Wine als „eine der renditestärksten Sammler-Kategorien“. Es würden immer mehr junge und „datengetriebene“ Investoren in den Markt einsteigen. Fine Wine entwickle sich von einer spezialisierten Nische hin zu einer etablierten und anerkannten Anlagestrategie.

Die Hälfte der meistgesuchten Weine des Jahres 2025 kommen laut WineCap von der Rhône, gefolgt von Burgund mit 30 Prozent, der Toskana und Sauternes mit zehn jeweils Prozent. Die größte Preissteigerung gab es für den Château Rayas 2011 Châteauneuf-du-Pape mit 66,7 Prozent von 8.900 auf fast 15.000 Euro pro Kiste. Vor allem nach dem Tod des Besitzers Emmanuel Reynaud im November sei die Nachfrage explodiert.

WineCap schließt in seinem Bericht, dass die Erholung aber volatil bleiben wird. Einige Regionen und Jahrgänge hätten ihre Tiefpunkte noch nicht erreicht. Doch seien die Aussichten für 2026 „so solide sind wie zu keinem Zeitpunkt seit Beginn der Korrektur“.

(al; Bild: 123rf)

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