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In vielen deutschen Weinbaugebieten hat am vergangenen Wochenende die Eiswein-Lese begonnen. Dies war unter anderem in Rheinhessen, Franken und Sachsen sowie in der Pfalz, an der Mosel und an der Hessischen Bergstraße der Fall. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) liegt dieser Termin früher als im langjährigen Mittel.
Bei sternenklarer Nacht und Temperaturen von bis zu minus neun Grad brachten die Winzer die gefrorenen Weintrauben ein. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens minus sieben Grad. Die Trauben müssen gesund sein und ein Mostgewicht von mindestens 120 Grad Oechsle haben.
Laut DWI ernteten die Weingüter vor allem Riesling, Silvaner und Souvignier Gris. Die weiße Neuzüchtung ist pilzwiderstandsfähig und dank ihrer sehr dicken Beerenschale besonders robust.
(cs)
Erfolgreiche Eisweinlese in Franken
Wintereinbruch erbringt Eiswein in Österreich und Deutschland